Aufgrund des kontinuierlichen Wachstums - neue Sozialräume für rund 120 Mitarbeiter

Gebäudeerweiterung für Sozialräume

Den „guten Draht“ zur und für die Gemeinde Ense will die Deutenberg Drahttechnik GmbH auch in Zukunft halten – und investiert am Standort im Höinger Gewerbegebiet. Weit sichtbares Zeichen: Ein Kran, aufgestellt zum Anbau für neue Sozialräume. Dahinter steckt aber mehr: ein kontinuierliches Wachstum, auch im Mitarbeiterbereich.

Man habe, so Firmengründer Martin Schmitz, beim Bau des Betriebs vor elf Jahren in Höingen die Sozialräume auf 60 bis 70 Mitarbeiter ausgelegt. Mittlerweile aber platzen die alten Räume aus allen Nähten, „sie reichen bei weitem nicht mehr“. Denn mit Leiharbeitern hat das Unternehmen mittlerweile nahezu 120 Mitarbeiter. Und man hätte kein Problem damit, so Schmitz, aus dem Stand ein halbes Dutzend Leute mehr einzustellen – wenn der Markt die Fachkräfte denn hergäbe. Ob für Fertigung oder Technik, Elektriker oder Schlosser: Der Fachkräftemangel macht sich auch bei Deutenberg bemerkbar.

Die vor 23 Jahren gegründete Firma, einst in Arnsberg ansässig, setzt aber weiter auf Wachstum. Allein in diesem Jahr wird – die Kosten für den 250 Quadratmeter großen Sozialtrakt nicht mal einberechnet – eine Million Euro in die Bereiche Automatisierung und Maschinenpark investiert. Im kommenden Jahr, so Martin Schmitz, werden es weitere 800.000 Euro sein. Damit trage man dem Umstand Rechnung, dass es Jahr für Jahr Umsatzsteigerungen gibt. Trotz zuletzt anziehender Drahtpreise am Markt gehe man davon aus, dass sich das fortsetzt.

Natürlich, so der Firmenchef, lote das Unternehmen daher auch weitere Erweiterungsoptionen aus. Überlegungen dazu gibt es. „Wir setzen weiterhin auf Wachstum und arbeiten Konzepte aus“, sagt der Geschäftsführer. „Es geht mit Volldampf weiter nach vorne.“ Und für die Pausen zwischendurch sind dann die Sozialräume gedacht. Der Anbau wird zum Jahresende fertig sein. — Text: Gerald Bus